Heißer Sand auf nackter Haut – Dirty Talk, Lust, Abschied

Roothaarige Frau im Slip mit Mann
Sommerszene eines Liebespaars

Heißer Sand auf nackter Haut

„Was gibt s zu essen? fragte Fred und starrte auf meine Brüste, die halb aus dem Ausschnitt heraus lugten.
„Wie immer“, sagte ich. „Kalte Platte.“
„Alles ist wie immer“, grinste er. „Selbst du bist wie immer.“
„Du auch“, erwiderte ich, „du auch.“
Er nahm die belegten Brote und trank hin und wieder einen Schluck von dem hellen, schäumenden Bier.
„Morgen also fährst du, ja?“ fragte er kauend. „Ja, morgen fahre ich.“
„Für wie lange? Was denkst du?“

Dirty Talk

„Vierzehn Tage“, lächelte ich und setzte hinzu: „Wenn’s mir lohnend erscheint, bleibe ich länger.“
„Aaaah!“ Seine Augen flackerten. „Du meinst, wenn du einen Kerl findest!?“ „Ja, das meine ich.“ „Wirst du erzählen, wie’s war? Alles? Genau?“ „
Darauf bist du wohl scharf, wie?“ lachte ich. „Natürlich! Warst du’s nicht?“
„Ich?“
„Ja, du! Als ich dir von Trudy erzählte, wurdest du ganz schön aufgeregt. Erinnerst du dich noch?“
Und ob ich mich erinnerte. Es war ein toller Abend, eine tolle Nacht geworden. Und darum, ohne mein eigentliches Dazutun, hauchte ich auch jetzt noch einmal:
„Hast du’s wieder mal mit ihr getrieben?“
Fred verharrte in seinen Bewegungen. Seine Augen verengten sich mißtrauisch zu Schlitzen. „Wird das ’ne Szene?“ fragte er.
„Nein“, sagte ich rasch, „nein, das wird es nicht. Wir haben uns geeinigt, daß jeder seinen Weg gehen soll,
gehen darf. Aber es wurde abgemacht, daß wir offen zueinander sind. Keine Geheimnisse.“ Er sah mich immer noch aufmerksam an, dann grinste er.
„Mein Schätzchen wird geil, wenn ich gute Stories bringe, stimmt’s?“
„Ja“, hauchte ich, „ja, das stimmt.“ „Die Geilheit wirst du abreagieren können, dort, auf
dieser sündigen Insel.

Eifersucht?

„Ach, Blödsinn“, winkte ich ab, „gesagt und geschrieben wird viel. Ob das alles stimmt?
Mein Mann kaute weiter an seinen Broten. Ich bemerkte, daß er mehr Bier trank als sonst, daß er hastiger schluckte, schneller die Gläser leerte.
Was hatte er vor? „Trink doch mit“, bat er im gleichen Augenblick.
„Ich mag kein Bier“, sagte ich abwehrend.
„Dann nimm Likör oder Whisky, es ist genug da!
„Whisky? Ich hab’ noch nie Whisky getrunken.“
„Zeit, es zu tun“, lachte Fred und erhob sich, kam mit einer Flasche zurück, einem Glas und schenkte mir ein.
„Versuch’s mal“, meinte er grinsend. Ich versuchte es, und ich hustete, ich spürte sofort die Wärme im Magen, das wohlige, matte Gefühl.

Lust

„O je“, sagte ich, „noch ein paar Gläser, und ich muß ins Bett.“
Fred stand vor mir, ganz dicht. Sein Unterleib berührte fast mein Gesicht. Täuschte ich mich, oder war da wirklich schon die Wölbung, die Ausbuchtung, die einen sich hebenden, versteifenden Schwanz verriet?
„Du sollst ja ins Bett“,keuchte mein Mann über mir. „Wir müssen doch unseren Abschied feiern, oder
etwa nicht?“
Ich trank einen weiteren Whisky und antwortete heiser wispernd: „Du willst mich nochmal tüchtig her nehmen, ja?“
„Sicher, was sonst?“
Die Lust in mir stieg jäh an. Ich streckte die Hand aus und fuhr über den rauhen Stoff, über die jetzt deut lich sichtbare Wölbung.

Dirty Talk

„Erzählst du mir von Trudy?“ keuchte ich, alle Hemmungen abwerfend.
„Ja“, flüsterte mein Mann, „ja, das tu ich.“
„Hast du sie wieder gehabt?“
„Ja, heute, im Lagerraum.“
„Ooooh du, du, du!“ Was war mit mir los? Wieso konnten mich diese Schilderungen so stark erregen? Kannte ich meinen eigenen Körper nicht? Kannte ich mich selber nicht?
„Iß fertig“, sagte ich schwach und schob diesen gierigen, kreisenden Unterleib von mir fort, die suchende Hand, die schon in meinem Ausschnitt war, sich die nackten, prallen Bälle nahm und daran herumspielte.
„Laß sein, nicht jetzt, später!“
Er grinste zu mir herab, stopfte sich das letzte Brot in den Mund und öffnete eine neue Flasche Bier.
Dabei starrte er mich immerzu an. Ich trug nur einen dünnen Kittel, einen kleinen Slip. Die Junihitze, die in den Räumen lastete, war kaum noch zu ertragen, selbst jetzt nicht, gegen Abend.
„Trink’ noch was!“ animierte mich mein Mann. Ich war schon unsicher auf den Beinen und griff haltsuchend nach der Sesselkante.

Abschied

„Aber dann bin ich betrunken“, gab ich mit schwerer Zunge zurück. „Ich vertrag’ nicht viel!“
„Ist doch egal!“
Er rieb sich vorne über die Hose, knöpfte dann sein Hemd auf, warf es achtlos auf den Boden, musterte die leeren Flaschen, überlegte kurz und grinste.
„Du könntest mir eigentlich einmal nackt servieren“, sagte er mit kurzem Atem. „Ich mag das, wenn deine mächtigen Titten schaukeln, wenn dein Arsch sich hebt.“
Vor meinen Augen verschwamm alles.
„Sag’ sowas nicht“ , stöhnte ich.
„Warum nicht?“

Geil beim Abschied

„Es macht mich geil, ja, ja, geil.“
„Das ist doch der Sinn der Übung“, schnaufte er lüstern.
„Komm, zieh dich aus! Zeig mal was!“
Als ich mich erhob, taumelte ich leicht.
Meine Hände flogen unkontrolliert, als ich die Knöpfe an meinem Kittel öffnete, als ich den dünnen Stoff abzog.
Fred starrte, beugte sich vor,
„Auch den Slip!“ forderte er. „Verdammt, hab’ ich doch eine schöne Frau. Und ich Dummkopf lasse sie ziehen, morgen schon, zu einem anderen geilen Kerl.“
„Dafür hast du Trudy“, lallte ich schwer.
„Nun kannst du nicht mehr zurück, und ich will nicht mehr zurück! Was du kannst, das kann ich auch.“

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